Wärmetechnik
Was bedeutet Wärmetechnik?
Unter Wärmetechnik versteht man alle technischen Systeme und Verfahren, die zur Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Wärme in Gebäuden eingesetzt werden.
ZZiel ist es, Räume zuverlässig zu beheizen und Warmwasser bereitzustellen – mit möglichst geringem Brennstoff- und Stromeinsatz. Die Wärmetechnik ist
ein zentraler Bestandteil moderner Gebäudetechnik und spielt im Neubau wie bei der Sanierung eine entscheidende Rolle.
Warum ist Wärmetechnik für Bauherren und Eigentümer wichtig?
Die Wahl der richtigen Wärmetechnik beeinflusst die laufenden Energiekosten, den Wohnkomfort, die Umweltbilanz und den Wert der Immobilie.
Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und neuer gesetzlicher Anforderungen gewinnt eine effiziente und zukunftssichere Lösung immer mehr an Bedeutung.
Beispiele moderner Wärmetechnik
Solarthermie-Anlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, Fußboden- und Flächenheizungen sowie intelligente Regel- und Steuerungssysteme.
Wärmetechnik bei Christ & Wieprecht
Christ & Wieprecht begleitet Kunden bei Planung, Umsetzung und Modernisierung zeitgemäßer Wärmetechnik – von der Beratung über die Beantragung der
KfW-Fördermittel für den Heizungstausch bis zur fertigen Anlage. Alles aus einer Hand, mit einem Ansprechpartner über die gesamte Sanierung hinweg.
Im Mittelpunkt stehen dabei die individuellen Anforderungen vor Ort, ein wirtschaftlicher Energieeinsatz und die langfristige Betriebssicherheit der Anlage.
→ Weitere Informationen finden Sie auf unserer Leistungsseite Wärmetechnik.
Solarsysteme
Was sind Solarsysteme?
Solarsysteme nutzen die Energie der Sonne, um Wärme oder Strom zu erzeugen. Sie zählen zu den erneuerbaren Energien und spielen eine immer größere Rolle bei der Energieversorgung von Gebäuden. Grundsätzlich unterscheidet man Photovoltaik-Systeme zur Stromerzeugung und Solarthermie-Systeme zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Beide Systeme lassen sich einzeln oder in Kombination einsetzen.
Vorteile von Solarsystemen
Typische Einsatzgebiete
Solarsysteme bei Christ & Wieprecht
Wärmepumpe
Was ist eine Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme – der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser – und hebt sie mit Hilfe von Strom auf ein Temperaturniveau an,das sich zum Heizen und für Warmwasser nutzen lässt. Aus einer Kilowattstunde Strom entstehen je nach Anlage und Gebäude etwa drei bis fünf Kilowattstunden Wärme.
Welche Bauarten gibt es?
Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen die Außenluft und lassen sich am einfachsten nachrüsten. Sole-Wasser-Wärmepumpen erschließen über Erdsonden oder Flächenkollektorendie Erdwärme und arbeiten besonders gleichmäßig. Wasser-Wasser-Wärmepumpen nutzen Grundwasser und erreichen die höchsten Wirkungsgrade, benötigen aber eine
wasserrechtliche Genehmigung.
Wann ist eine Wärmepumpe sinnvoll?
Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern die benötigte Vorlauftemperatur. Je niedriger sie ausfällt, desto effizienter arbeitet die Anlage. Flächenheizungen, ausreichend großeHeizkörper und ein guter Dämmzustand wirken sich günstig aus. Eine Heizlastberechnung zeigt vor der Entscheidung verlässlich, ob und in welcher Größe sich eine Wärmepumpe eignet.
Wärmepumpen bei Christ & Wieprecht
Christ & Wieprecht prüft das Gebäude, berechnet die Heizlast, legt die Anlage passend aus und übernimmt die Installation samt Inbetriebnahme und Einregulierung.→ Weitere Informationen finden Sie auf unserer Leistungsseite Wärmetechnik.
Ausdehnungsgefäß
Bei unseren Wartungen wird es regelmäßig geprüft – ein zu geringer Vordruck ist eine der häufigsten Ursachen für
Druckverlust in der Heizungsanlage.
Abgasanlage
Bivalenzpunkt
Blockheizkraftwerk (BHKW)
Brauchwasser
COP (Leistungszahl)
Durchlauferhitzer
Brennwerttechnik
Was ist Brennwerttechnik?
Brennwertgeräte nutzen nicht nur die Wärme der Verbrennung, sondern zusätzlich die Energie, die im Wasserdampf des Abgases steckt.Das Abgas wird dabei so weit abgekühlt, dass der Wasserdampf kondensiert und seine Wärme an das Heizwasser abgibt. Dadurch wird der
eingesetzte Brennstoff deutlich besser ausgenutzt als bei älteren Heizkesseln.
Was gehört technisch dazu?
Brennwerttechnik gibt es für Gas und Öl. Voraussetzung ist eine feuchteunempfindliche Abgasanlage, meist ein Kunststoff- oder Edelstahlrohrim vorhandenen Schornstein, sowie ein Anschluss für das anfallende Kondensat. Ihren Vorteil spielt die Technik vor allem bei niedrigen
Rücklauftemperaturen aus – ein hydraulischer Abgleich zahlt sich hier unmittelbar aus.
Welche Rolle spielt sie heute?
Seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz gilt wieder eine freie Heizungswahl – Gas- und Öl-Brennwertgeräte sind also weiterhin zulässig. Unter Druck stehen sie trotzdem: Neu eingebaute Anlagen müssen künftig mit steigenden Anteilen erneuerbarer Brennstoffe betrieben werden, die CO₂-Bepreisung verteuert den Betrieb Jahr für Jahr, und eine Förderung gibt es nur beim Umstieg auf ein erneuerbares System. Als Teil einer Hybridlösung – gemeinsam mit einer Wärmepumpe oder einer Solarthermie-Anlage – bleibt die Brennwerttechnik dagegen eine sinnvolle Option, besonders in Gebäuden mit hohem Wärmebedarf.Brennwerttechnik bei Christ & Wieprecht
Christ & Wieprecht prüft, ob sich Brennwerttechnik im konkreten Gebäude noch lohnt, und zeigt auf, wie sie sich mit erneuerbarenKomponenten zu einer zukunftsfähigen Lösung verbinden lässt.
→ Weitere Informationen finden Sie auf unserer Leistungsseite Wärmetechnik.
Duschrinne
Eigenverbrauchsquote
Energieausweis
Hydraulischer Abgleich
Was ist der hydraulische Abgleich?
Beim hydraulischen Abgleich wird eingestellt, wie viel Heizwasser jeder einzelne Heizkörper oder Heizkreis erhält. Ohne diese Einstellung nimmt das Wasser den Weg des geringsten Widerstands:Räume nahe der Heizung werden zu warm, weiter entfernte bleiben kühl. Der Abgleich verteilt die Wärme so, wie es der berechnete Bedarf jedes Raumes vorgibt.
Was bringt er in der Praxis?
Alle Räume werden gleichmäßig warm, Strömungsgeräusche verschwinden, die Umwälzpumpe kann auf einer kleineren Stufe betrieben werden und die Vorlauftemperatur lässt sich absenken.Das senkt den Verbrauch spürbar. Bei Wärmepumpen ist der Abgleich keine Kür, sondern die Grundlage für einen wirtschaftlichen Betrieb – und bei einer geförderten Anlage sogar Pflicht.
Wie läuft er ab?
Zunächst wird Raum für Raum der Wärmeverlust über Wände, Fenster und weitere Bauteile ermittelt. Daraus ergibt sich die Heizlast des Raumes, und aus dieser wiederum die notwendige Wassermenge für Heizkörper und Fußbodenheizung. Anschließend werden die Voreinstellungen an den Thermostatventilen oder an Strangregulierventilen gesetzt und die Pumpe passend eingestellt. Dokumentiert wird das Ergebnis in einem Abgleichprotokoll, das für Förderanträge häufig verlangt wird.Hydraulischer Abgleich bei Christ & Wieprecht
Christ & Wieprecht führt den Abgleich nach anerkanntem Verfahren durch, tauscht bei Bedarf Ventile und Pumpe aus und übergibt die vollständige Dokumentation.→ Weitere Informationen finden Sie auf unserer Leistungsseite Wärmetechnik.