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Heizung, Bad und Solartechnik werfen Fragen auf, die sich selten in einem Satz beantworten lassen. Wann lohnt sich der Austausch einer alten Anlage? Was passiert bei einer Badsanierung in welcher Reihenfolge? Und wie viel Warmwasser kommt im Jahr tatsächlich von der Sonne?

An dieser Stelle beantworten wir solche Fragen – sachlich, aus der täglichen Praxis und ohne Fachchinesisch. Jeden Monat kommt ein neuer Beitrag dazu, der ein Thema vollständig behandelt: mit den technischen Hintergründen, den realistischen Zeiträumen und den Punkten, die vorab geklärt sein sollten.

Hier geht´s zum Glossar

Förderung für Heizung und Sanierung – Überblick für Eigentümer

Erst der Antrag, dann der Auftrag. In dieser Reihenfolge – sonst wird es teuer. Dieser Beitrag ordnet die Zuständigkeiten, erklärt den Aufbau des Zuschusses und zeigt, welche Unterlagen Sie vom Fachbetrieb brauchen.

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Glossar

Die Themen reichen von Wärmetechnik und Heizung über Sanitär und Bad bis zu Solartechnik, Effizienz und Förderung. Begriffe, die häufiger vorkommen, erklären wir zusätzlich in unserem Glossar.

Sie vermissen ein Thema? Sprechen Sie uns an – wir greifen es gern auf.

Wärmetechnik

Was bedeutet Wärmetechnik?

Unter Wärmetechnik versteht man alle technischen Systeme und Verfahren, die zur Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Wärme in Gebäuden eingesetzt werden.
Ziel ist es, Räume zuverlässig zu beheizen, Warmwasser bereitzustellen und dabei möglichst energieeffizient und umweltschonend zu arbeiten. Die Wärmetechnik ist
ein zentraler Bestandteil moderner Gebäudetechnik und spielt im Neubau wie bei der Sanierung eine entscheidende Rolle.

Warum ist Wärmetechnik für Bauherren und Eigentümer wichtig?

Die Wahl der richtigen Wärmetechnik beeinflusst die laufenden Energiekosten, den Wohnkomfort, die Umweltbilanz und den Wert der Immobilie.
Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und neuer gesetzlicher Anforderungen gewinnt eine effiziente und zukunftssichere Lösung immer mehr an Bedeutung.

Beispiele moderner Wärmetechnik

Zur Wärmetechnik zählen klassische Heizsysteme wie Gas- oder Ölheizungen, Wärmepumpen, Biomasse-Anlagen mit Pellets, Scheitholz oder Hackschnitzeln,
Solarthermie-Anlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, Fußboden- und Flächenheizungen sowie intelligente Regel- und Steuerungssysteme.

 

Wärmetechnik bei Christ & Wieprecht

Christ & Wieprecht begleitet Kunden bei Planung, Umsetzung und Modernisierung zeitgemäßer Wärmetechnik – von der Beratung über die Beantragung der
KfW-Fördermittel für den Heizungstausch bis zur fertigen Anlage. Alles aus einer Hand, mit einem Ansprechpartner über die gesamte Sanierung hinweg.
Im Mittelpunkt stehen dabei die individuellen Anforderungen vor Ort, ein wirtschaftlicher Energieeinsatz und die langfristige Betriebssicherheit der Anlage.

→ Weitere Informationen finden Sie auf unserer Leistungsseite Wärmetechnik.

Solarsysteme

Was sind Solarsysteme?

Solarsysteme nutzen die Energie der Sonne, um Wärme oder Strom zu erzeugen. Sie zählen zu den erneuerbaren Energien
und spielen eine immer größere Rolle bei der nachhaltigen Energieversorgung von Gebäuden. Grundsätzlich unterscheidet
man Photovoltaik-Systeme zur Stromerzeugung und Solarthermie-Systeme zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung.
Beide Systeme lassen sich einzeln oder in Kombination einsetzen.

Vorteile von Solarsystemen 

Solarsysteme senken die Energiekosten durch Eigenversorgung, machen unabhängiger von steigenden Energiepreisen, 
reduzieren CO₂-Emissionen und nutzen eine kostenlose Energiequelle.
In Verbindung mit modernen Heizsystemen wie Wärmepumpen lassen sich besonders effiziente Gesamtlösungen realisieren.

Typische Einsatzgebiete 

Solarsysteme eignen sich für Ein- und Mehrfamilienhäuser, für Neubauten ebenso wie für Bestandsgebäude, zur Unterstützung 
der Warmwasserbereitung und zur Kombination mit bestehenden Heizungsanlagen. Je nach Gebäude, Verbrauch und
Ausrichtung wird das System individuell geplant. 

Solarsysteme bei Christ & Wieprecht 

Christ & Wieprecht berät bei der Auswahl geeigneter Solarsysteme und übernimmt die fachgerechte Umsetzung –
abgestimmt auf die jeweilige Immobilie und den tatsächlichen Energiebedarf. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Solarthermie,
also der direkten Nutzung der Sonnenwärme für Warmwasser und Heizungsunterstützung. Darüber hinaus lässt sich vorhandener
oder geplanter PV-Strom in das Heizsystem einbinden; ebenso werden die notwendigen Schnittstellen für den Betrieb mit einer
Wärmepumpe vorgesehen. So entsteht ein Wärmekonzept, das die verfügbaren Energiequellen sinnvoll zusammenführt.

Wärmepumpe

Was ist eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme – der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser – und hebt sie mit Hilfe von Strom auf ein Temperaturniveau an,
das sich zum Heizen und für Warmwasser nutzen lässt. Aus einer Kilowattstunde Strom entstehen je nach Anlage und Gebäude etwa drei bis fünf Kilowattstunden Wärme.

Welche Bauarten gibt es?

Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen die Außenluft und lassen sich am einfachsten nachrüsten. Sole-Wasser-Wärmepumpen erschließen über Erdsonden oder Flächenkollektoren
die Erdwärme und arbeiten besonders gleichmäßig. Wasser-Wasser-Wärmepumpen nutzen Grundwasser und erreichen die höchsten Wirkungsgrade, benötigen aber eine
wasserrechtliche Genehmigung.

Wann ist eine Wärmepumpe sinnvoll?

Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern die benötigte Vorlauftemperatur. Je niedriger sie ausfällt, desto effizienter arbeitet die Anlage. Flächenheizungen, ausreichend große
Heizkörper und ein guter Dämmzustand wirken sich günstig aus. Eine Heizlastberechnung zeigt vor der Entscheidung verlässlich, ob und in welcher Größe sich eine Wärmepumpe eignet.

Wärmepumpen bei Christ & Wieprecht

Christ & Wieprecht prüft das Gebäude, berechnet die Heizlast, legt die Anlage passend aus und übernimmt die Installation samt Inbetriebnahme und Einregulierung.

→ Weitere Informationen finden Sie auf unserer Leistungsseite Wärmetechnik.

Ausdehnungsgefäß

Das Ausdehnungsgefäß nimmt die Volumenänderung des Heizwassers bei Erwärmung auf und hält den Anlagendruck stabil.
Bei unseren Wartungen wird es regelmäßig geprüft – ein zu geringer Vordruck ist eine der häufigsten Ursachen für
Druckverlust in der Heizungsanlage.

Abgasanlage

Die Abgasanlage leitet die Verbrennungsgase des Heizkessels sicher ins Freie. Bei Brennwertgeräten und häufig auch bei Pelletanlagen muss die Abgasanlage feuchteunempfindlich ausgeführt sein, weil bei niedrigeren Abgastemperaturen ein Kondensat entsteht. Für einen sicheren und effizienten Betrieb wird die Anlage berechnet – Querschnitt und wirksame Höhe müssen zum Wärmeerzeuger passen.

Bivalenzpunkt

Außentemperatur, ab der eine Wärmepumpe allein den Wärmebedarf nicht mehr deckt und ein zweiter Wärmeerzeuger zuschaltet.

Blockheizkraftwerk (BHKW)

Erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme. Sinnvoll vor allem bei hohem, ganzjährig gleichmäßigem Wärmebedarf.

Brauchwasser

Erwärmtes Trinkwasser für Dusche, Bad und Küche. Fachlich korrekt spricht man von Trinkwarmwasser.

COP (Leistungszahl)

Verhältnis von abgegebener Wärme zu eingesetztem Strom einer Wärmepumpe in einem bestimmten Betriebspunkt.

Durchlauferhitzer

Erwärmt Wasser erst bei der Entnahme. Ohne Speicher, dafür mit hoher elektrischer Anschlussleistung.

Brennwerttechnik

Was ist Brennwerttechnik?

Brennwertgeräte nutzen nicht nur die Wärme der Verbrennung, sondern zusätzlich die Energie, die im Wasserdampf des Abgases steckt.
Das Abgas wird dabei so weit abgekühlt, dass der Wasserdampf kondensiert und seine Wärme an das Heizwasser abgibt. Dadurch wird der
eingesetzte Brennstoff deutlich besser ausgenutzt als bei älteren Heizkesseln.

Was gehört technisch dazu?

Brennwerttechnik gibt es für Gas und Öl. Voraussetzung ist eine feuchteunempfindliche Abgasanlage, meist ein Kunststoff- oder Edelstahlrohr
im vorhandenen Schornstein, sowie ein Anschluss für das anfallende Kondensat. Ihren Vorteil spielt die Technik vor allem bei niedrigen
Rücklauftemperaturen aus – ein hydraulischer Abgleich zahlt sich hier unmittelbar aus.

Welche Rolle spielt sie heute?

Seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz gilt wieder eine freie Heizungswahl – Gas- und Öl-Brennwertgeräte sind also weiterhin zulässig. Unter Druck stehen sie trotzdem: Neu eingebaute Anlagen müssen künftig mit steigenden Anteilen erneuerbarer Brennstoffe betrieben werden, die CO₂-Bepreisung verteuert den Betrieb Jahr für Jahr, und eine Förderung gibt es nur beim Umstieg auf ein erneuerbares System. Als Teil einer Hybridlösung – gemeinsam mit einer Wärmepumpe oder einer Solarthermie-Anlage – bleibt die Brennwerttechnik dagegen eine sinnvolle Option, besonders in Gebäuden mit hohem Wärmebedarf.

Brennwerttechnik bei Christ & Wieprecht

Christ & Wieprecht prüft, ob sich Brennwerttechnik im konkreten Gebäude noch lohnt, und zeigt auf, wie sie sich mit erneuerbaren
Komponenten zu einer zukunftsfähigen Lösung verbinden lässt.

→ Weitere Informationen finden Sie auf unserer Leistungsseite Wärmetechnik.

Duschrinne

Flache Entwässerung für bodengleiche Duschen, ideal bei großformatigen Bodenfliesen.

Eigenverbrauchsquote

Anteil des selbst erzeugten Solarstroms, der im eigenen Gebäude genutzt wird. Je höher, desto wirtschaftlicher die Anlage.

Energieausweis

Dokumentiert die energetische Qualität eines Gebäudes. Bei Verkauf und Neuvermietung vorzulegen.