Bivalenzpunkt
Blockheizkraftwerk (BHKW)
Brauchwasser
Brennwerttechnik
Was ist Brennwerttechnik?
Brennwertgeräte nutzen nicht nur die Wärme der Verbrennung, sondern zusätzlich die Energie, die im Wasserdampf des Abgases steckt.Das Abgas wird dabei so weit abgekühlt, dass der Wasserdampf kondensiert und seine Wärme an das Heizwasser abgibt. Dadurch wird der
eingesetzte Brennstoff deutlich besser ausgenutzt als bei älteren Heizkesseln.
Was gehört technisch dazu?
Brennwerttechnik gibt es für Gas und Öl. Voraussetzung ist eine feuchteunempfindliche Abgasanlage, meist ein Kunststoff- oder Edelstahlrohrim vorhandenen Schornstein, sowie ein Anschluss für das anfallende Kondensat. Ihren Vorteil spielt die Technik vor allem bei niedrigen
Rücklauftemperaturen aus – ein hydraulischer Abgleich zahlt sich hier unmittelbar aus.
Welche Rolle spielt sie heute?
Seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz gilt wieder eine freie Heizungswahl – Gas- und Öl-Brennwertgeräte sind also weiterhin zulässig. Unter Druck stehen sie trotzdem: Neu eingebaute Anlagen müssen künftig mit steigenden Anteilen erneuerbarer Brennstoffe betrieben werden, die CO₂-Bepreisung verteuert den Betrieb Jahr für Jahr, und eine Förderung gibt es nur beim Umstieg auf ein erneuerbares System. Als Teil einer Hybridlösung – gemeinsam mit einer Wärmepumpe oder einer Solarthermie-Anlage – bleibt die Brennwerttechnik dagegen eine sinnvolle Option, besonders in Gebäuden mit hohem Wärmebedarf.Brennwerttechnik bei Christ & Wieprecht
Christ & Wieprecht prüft, ob sich Brennwerttechnik im konkreten Gebäude noch lohnt, und zeigt auf, wie sie sich mit erneuerbarenKomponenten zu einer zukunftsfähigen Lösung verbinden lässt.
→ Weitere Informationen finden Sie auf unserer Leistungsseite Wärmetechnik.